Sonntag, 14. April 2013

Etappe 3 von Monschau nach Einruhr


Endlich!!!! Nach einer gefühlten Ewigkeit hat der Winter es endlich gut gemeint und dem Frühling Platz gemacht.

Da gab es für mein Herrchen nun auch keine Ausrede mehr, die ich hätte gelten lassen. Schon früh morgens stand ich neben Herrchens Bett und signalisierte ihm auf meine charmant unauffälligen Art und Weise *räusper*, dass es doch an der Zeit wäre, das warme Bettchen zu verlassen und stattdessen mit mir an seiner Seite ein neues Abenteuer zu erleben.

Okay...zugegebenermaßen - mit mir an der Seite erlebt man ohnehin stets neue Abenteuer aber heute sollte es dann nochmal eines der Kategorie "Wandern und Erleben" sein. Naja....wer meine Geschichte kennt, weiß um die Umstände, wieso wir jetzt den Eifelsteig in Angriff genommen haben. Wer diese Info verpasst haben sollte, kann diese ja nochmal unter der Etappe 1 nachlesen.

Ja...also wo war ich gleich stehengeblieben - achso ja...ich war gerade dabei mein Herrchen aus dem Bett zu hecheln, was mir letztlich auch recht schnell gelingen sollte.

Das Wetter machte einen guten Eindruck, zwar nicht sooooo sonnig wie angekündigt, aber das sollte sich im laufe des Tages noch ändern.

Nachdem meine Leute endlich mit Frühstücken fertig wurden, ging's auch schon los. Die Rucksäcke wurden schon am Vorabend soweit gepackt, so dass heute nur noch der Proviant verstaut werden musste und schon waren wir auf der Piste.

Heute ging es also an die 3. Etappe des Eifelsteiges heran, mit angegebenen 24,3 einer der längeren Etappen. Da hier die Busverbindungen etwas ungünstig lagen (lange Warte- bzw. Fahrtzeiten) entschieden sich Herrchen und Frauchen, mit 2 Autos loszufahren. So stellten wir zunächst ein Auto in Einruhr in unmittelbarer Nähe zum Obersee ab (direkt an der B266) und fuhren dann zusammen weiter nach Monschau. Hier haben wir auf dem Parkplatz "Aukloster" in der Austrasse das 2. Auto abgestellt, ein Tagesticket für 7 Euro gelöst und sind dann der Austrasse folgend zum Marktplatz gegangen. Dort startete dann die 3. Etappe, zwischen 2 Häusern führten Treppenstufen nach oben, was uns letztlich oberhalb von Monschau führte.

schöner Marktbrunnen

da gehts hinein, diese Gasse markiert den Startpunkt zur 3. Etappe


links die Stufen hinauf gelangen wir oberhalb von Monschau
 Von hier konnte ich dann einen schönen Blick über Monschau geniessen, ehe wir weiterzogen und schon recht bald in einem echten Märchenwald verschwanden. Herrchen hatte ein Erbarmen und leinte mich kurzfristig ab, obwohl ich hier in NRW eigentlich durchweg an die Leine gehört hätte. Aber ich bin doch ein ganz braver und wer meinen Blick kennt, weiß, wie ich meine Leute um die Pfote wickele ;-)




Oberhalb von Monschau zogen wir nun durch den Wald. Alleweil musste ich stehenbleiben - Foto hier, Foto da.....das nervt vielleicht. Aber was will man machen, ich bin halt gut erzogen also steh ich das durch wie ein Mann *hust*.

Aber hier war es wirklich schön. Der Weg bestand nur aus einem schmalen Pfad, der über Felsen und Baumwurzeln hinweg führte. Das machte richtig Freude hier zu rennen. Mein Bruder Momo hatte es da ein wenig schlechter getroffen. Fraule hat ihn nicht abgeleint, so musste er halt die ganze Strecke angeleint bleiben, dafür hatte er aber so eine Ausziehleine und konnte somit ebenfalls ein wenig Erkundungen durchführen.






Hier oberhalb von Monschau gibt es den "Jahrhundertweg". Also echt, hier meint man, man wäre im Gebirge. Klettern rauf, klettern runter, mal mit Geländer und mal ohne. Der Pfad war hier allenfalls 40 cm breit und man sollte wirklich darauf achten, wo man den nächsten Schritt hinsetzt. Für mich, als "Vier-Füßer" weniger das Problem, aber meine beiden da hinten.....meine Güte ;-)







Na, aber irgendwann hatten auch meine Leute den "Jahrhundertweg" geschafft und so zogen wir talwärts weiter Richtung Perlenbachtalsperre. Der Weg dorthin war weniger spektakulär, aber trotzdem schön zu laufen. Nach wenigen hundert Metern lag diese dann auch schon vor uns. Ich musste mal wieder warten, warum könnt ihr euch sicher denken - FOTOS!



Nachdem es nun endlich weiterging, betraten wir bewaldetes Gebiet aber der Weg war hier alles andere als schön. Hier wurden erst kürzlich Bäume gefällt, teilweise lagen diese noch am Wegesrand aber was viel mehr ins Gewicht fiel - der Weg war komplett aufgewühlt und vermanscht.

DA SOLL ICH DURCH???

Ihr habt in Euren Schuhen gut reden, die Füße bleiben trocken und sauber aber ICH soll da jetzt durchwaten - also ehrlich. Das würde ich mir merken und bei entsprechender Gelegenheit dem Tierschutz mitteilen, einfach UNMÖGLICH sowas echt!

Na aber was soll's. Alles Meckern brachte nix, meine Leute gingen diesen Weg tatsächlich und allein zurückbleiben mochte ich ja nun auch nicht, also ging ich notgedrungen mit. Gottseidank besserte sich der Zustand des Weges sehr schnell und meine schlechte Laune verflog so rasch, wie sie gekommen war. Die Perlenbachtalsperre begleitete uns derweil die ganze Zeit zur rechten Hand. Doof.....ich durfte da nicht rein, weil es sich dabei um ein Trinkwasserbecken handelte. Aber die Enten, die dürfen das, wie?*grummel* Dabei hätte ich gerne ein kleines Vollbad genommen, denn so langsam wurde es wärmer, die Sonne schob sich mehr und mehr durch die Wolken.



An einer Weggabelung legten wir eine erste Rast ein, ehe es hinauf Richtung Höfen ging. Jetzt endlich gab man mir mal etwas zu Futtern und Trinken und nachdem wir uns alle gestärkt hatten, ging es auch schon wieder weiter. Der Weg führte durch einen Nadelwald zügig nach oben aber schon kurz darauf betraten wir offene Fläche und konnten bereits die ersten Häuser von Höfen sehen.

Rastpunkt 1

herrliche Waldwege mit offener Sicht

wilde Tiere

In Höfen angekommen, mussten wir ein kleines Stück an der Hauptstrasse entlanglaufen, ehe wir an der Kirche vorbei auf den "Heckenweg" abbogen.

Vennhecke

der Heckenweg


Noch ein paar Häuser, dann waren wir auf der anderen Seite von Höfen angekommen und konnten wunderbare Ausblicke über die Täler und Höhen geniessen. Natürlich wurden auch von hier wieder Fotos gemacht aber das war im Grunde nach gar nicht mal so übel. Ich hatte mich darauf eingestellt und nutzte die Zeit um mich intensiv um wichtigere Belange zu kümmern. Mensch noch eins - hier duftet es aber vorzüglich. Das muss eine gaaaaaaaanz nette Hundedame gewesen sein, die erst kürzlich hier gewesen sein muss.

WIE WEITER??? JETZT SCHON.....Moment, ich hab da noch....


Mensch mein Herrchen gönnt mir heute nicht mal eine Zecke im Fell. Entweder trödel ich ihm zu lange oder ich bin zu weit voraus. Schwer da heute den Mittelweg zu finden.





Wir erreichten nun eine Bank, wo man die Gelegenheit nutzte, uns nochmal schnell etwas Wasser anzubieten. Der Weg führte nun wieder über einen Pfad hinab ins Tal.....huihh....hier kann man so schön "rollen" lassen. Aber was war das?? Hörte ich da etwa meinen Namen? In der Tat, jetzt rief mich Herrchen wieder zurück weil ich zu schnell war, meine Güte, hat der heut eine Laune....HEY UND WAS SOLL DAS JETZT?? WAGE ES MICH ANZU......*KLACK*

Frechheit.....jetzt hat er sich tatsächlich die Dreistigkeit herausgenommen, mich .... MICH!!! anzuleinen. Er murmelte was vonwegen, dass ich sonst auf der 24 Kilometer langen Etappe am Ende wohl mehr als 50 km auf der Uhr stehen hätte und er wolle mich schonen.....so'n ollen Käs hab ich schon lange nicht mehr gehört.

Na denn....lauf ich jetzt eben an der Leine - bricht mir ja kein Zacken aus der Krone. Obwohl ich nochmals betonen möchte, dass ich den Namen eines großen Archäologen trage und besagter Dr. Indiana Jones hätte es sicherlich auch nicht für gut befunden, hätte man ihn an die Kette gelegt. Und jetzt geschieht genau dies mit mir? Skandal!!






Ich fühlte mich meiner Freiheit beschnitten, folgte meinem Herrn aber brav un(d)artig gen Tal neben der schönen Rur für etwa 2 km, ehe wir im Tal auf die Kreisstrasse gelangten, der wir über die Brücke folgten um direkt im Anschluß nach rechts wieder in den Wald zu verschwinden. Zunächst verlief der Weg noch leicht abschüssig, aber das sollte sich sehr bald ändern. Denn nun bog der Weg nach links in den Hang ein und zog ordentlich an.


Jetzt war es auch auf einmal nicht mehr so schlimm, wenn ich mal ein wenig in der Leine zog. Hat der Herr wohl die Vorzüge kennengelernt, wenn ich ihn den Berg hinaufschleppe - schwerer Sack. Von wegen Weight Watchers und Abnahme......ich zog da gefühlte Zentnerlasten hinter mir her und hechelte mir die Lunge aus dem Leib.





Wir waren jetzt etwa seit 15 km auf der Piste als wir erneut auf eine Strasse gelangten. Diese querten wir jedoch nicht, sondern blieben ihr für etwa 20 Meter treu ehe wir auf einem noch steileren Pfad wieder in den Wald verschwanden. Schön, südhanglage....sehr angenehm, wenn die ersten Sonnenstrahlen nach dem Winter hier einem warm auf den Buckel scheinen. Aber hier war es definitiv schon zu warm oder der Berg zu steil, wie man es nimmt. Jedenfalls pfiffen meine erlauchten Besitzer ganz ordentlich als wir oben angekommen waren. Aber ich musste zugeben, das war echt ein heftiger Anstieg, sehr schön aber heftig. Das hatten meine Menschen dann wohl auch bemerkt und reichten eine Schale kühles Wasser, was ich dankend annahm.

Ich fragte mich nur, wozu es gut sein mochte, erst einen Berg senkrecht hinaufzukraxeln, nur um diesen dann, fast ebenso steil wieder zu verlassen, das erschloß sich mir nicht so recht. Aber hey, was soll's, da mochte ich mir nicht mein hübsches Köpflein drüber zermartern.....war ja angeleint, also soll "der da vorne" schaun, wie er zurecht kommt ;-).

Ja und kaum waren wir unten angekommen, standen wir wieder an dieser Landstrasse, an welcher wir eben noch entlanggingen. Diesmal jedoch querten wir diese und dahinter ging es immer nur in eine Richtung - runter! Und dann erreichten wir die ersten Häuser von Hammer. Vorbei an einem kleinen Friedhof stiessen wir weiter unten erneut auf die L106, der wir nun ein kleines bißchen nach links folgten, um dann kurz darüber hinwegzuhuschen. Das Hotel was dort stand, schien geschlossen zu sein, zumindest sah es ein wenig verlassen aus.

Oh...was war das?? Grooooße Hunde kamen da auf mich schnurstracks zu. Auch angeleint und auch hier wurden diese von Menschen geführt. Also so richtig geheuer waren mir die Hunde nicht, vorsichtshalber ging ich mal einen Schritt beiseite. Herrchen murmelte was von wegen schöne Pferde, keine Ahnung was das sein sollte, auf alle Fälle waren sie groß und unheimlich.

Wir befanden uns nun auf einem Campingplatz und erreichten erneut die Rur. Jetzt durfte ich mir nochmal schnell die Füße kühlen und dazu nahm man mir - man höre und staune - die Leine ab! Aber die Freude währte nur kurz, kaum dass ich aus der Rur gestiegen war, leinte man mich wieder an. War mir aber inzwischen alles egal....ich war langsam etwas müde geworden, ausserdem bollerte die Sonne unerwartet stark und mein schwarzes Fell sog die Wärme regelrecht auf. Ein kühler Herbsttag wäre mir genau hier und jetzt wohl lieber gewesen.

grosses Wauwau

tolle Idee, ich find's klasse

Nachdem wir den Campingplatz hinter uns gelassen hatten, folgten wir einem tollen Hohlweg, der uns geradewegs in - jawohl - IN den Riffelsbach führte. Der Weg ging einfach dort hindurch und selbst mein Herr missachtete das schmale Bälklein am Rande und latschte einfach durch den Riffelsbach hindurch. An einer Bank bogen wir dann nach links ab und nun waren wir wieder in einem wunderschönen Buchenwald unterwegs. Da die Bäume noch frei von Laub waren, konnte man immer wieder schöne Blicke hinunter ins Tal werfen und so konnte man auch auf zurückgelegte Teilabschnitte blicken, die wir erst wenige Minuten zuvor durchlaufen hatten. Einfach nur schön, die Wege wieder breit, man konnte nebeneinander laufen und alleweil querten kleine Quellen den Weg, wo ich schnell mal einen Schluck nehmen konnte - sozusagen ein "Walk-Through" ;-)

Hohlweg

der Riffelsbach

nach links gehts weiter

Der Weg führte uns langsam bergab und so erreichten wir nach einiger Zeit Weideflächen, die schon richtig satt grün leuchteten. Hier liefen wir nun ein kurzes Stück auf einem geteerten oder besser gesagt, einem betoniertem Landwirtschaftsweg entlang, ehe der Wegweiser uns zeigte, dass wir nach rechts in den Wald hinauf mussten. Bevor wir jedoch diesen letzten Anstieg angingen, legten wir nochmals eine kurze Rast ein.

saftiges Moos

die Wiesen werden schlagartig grün

unser letzter Rastplatz für heute

herrliche Landschaft

Jetzt hatte ich aber echt Kohldampf. Schnell ein paar Hände Trockenfutter gespachtelt, einen guten Schluck frisches Wasser genommen und mich mal eben in den Schatten gelegt. Derweil machte der Fotoapparat schon wieder KLICK, KLICK. War aber auch ein schönes Ecken hier, muss ich ja schon zugeben.

der letzte Anstieg

hier nochmal aus der Bodenperspektive

alles halb so wild, hier wirds schon wieder flacher

unterhalb von Dedenborn

unterhalb von Dedenborn

Aber auch diese Pause ging irgendwann einmal zu Ende und so machten wir uns auf den Weg, den Anstieg nach Dedenborn in Angriff zu nehmen. Der Anstieg war aber weniger heftig als erwartet und so erreichten wir schon bald die ersten Häuser. Unser Weg führte uns oberhalb von Dedenborn über Weideflächen hinüber und so hatten wir einen grandiosen Ausblick ins Rurtal hinein. Hier hätte wegen meiner die Runde zu Ende sein können, aber noch hatten wir ein kleines Stück vor uns.

Blick über Dedenborn ins Rurtal

dort gehts lang

schön gelegen der Ort, muss ich zugeben


Auf der anderen Seite des Tals erreichten wir erneut Häuser von Dedenborn, deren Strassenverlauf wir nun kurzzeitig folgten. Dann aber nahmen wir einen schmalen Pfad rechts hinunter. Noch ein letzter Blick auf Dedenborn, dann bogen wir auf einen fantastischen Wiesenweg ein. Der war wie Watte....himmlisch gepolstert und nach über 20 km eine echte Wohltat für meine brennenden Pfoten.

hier gehts in den Wiesenweg hinein

ist der nicht toll?

weich wie Watte, da möchte man die Schuhe ausziehen
 DA IST ER ! Höre ich meinen Herrn rufen. Was er wohl meinte? Ich schaute mal in die gleiche Richtung, aber da war nichts sonderliches zu sehen - oder doch? Was war denn das da hinten zwischen den Bäumen? Sah aus wie....hmmm...ja richtig, sah aus wie ein See. Um genau zu sein, es handelte sich um den Obersee bei Einruhr. Wir konnten also schon unser Etappenziel sehen. Das gab uns wieder ein bißchen Auftrieb und die Schritte wurden schneller.

mit allem Zoom der möglich war - der Obersee

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass alle jetzt nur noch eines wollten - nach Hause. Aber noch zog sich der Weg am Hang entlang. Der Obersee wurde nur langsam größer - egal. Wir hatten nun seit knapp 8 Stunden dieses Ziel vor Augen, da sollten wir die letzten (Kilo)meter auch noch schaffen. Ausserdem war der Waldweg hier fast horizontal verlaufend im Hang angelegt, also keine großartigen Gefälle oder Steigungen mehr. Das machte die Sache angenehmer.


Blick auf Einruhr und den Obersee
 Sagte ich etwas von Gefälle? Okay....ich muss mich da wohl kurz korrigieren. Denn die letzten 400 Meter ging es quasi "Schuß" den Berg hinab. Lag der Obersee zunächst noch weiiiiiiiiiit unten im Tal, erreichten wir diesen quasi binnen 5 Minuten. Puh, das zog in die Beine, zumal die letzten Meter nochmals schroffigste Felspfade boten.

zunächst noch ein Pfad....

...wurde dieser immer steiler....

...und richtig felsig, mit teils grossen Naturstufen
 Aber da waren wir - am Obersee und damit auch am Ziel unserer heutigen Reise. Nur wenige Meter weiter stand unser Auto und allesamt freuten wir uns, es endlich zu sehen.

am Obersee
 Während wir uns in unseren Kofferraum legen durften um endlich auszuruhen, verschwanden mein Fraule und Herrle noch in einem Gebäude, dass sich "Cafe Zur Post" nannte. Zwar hätten wir da gerne mitgedurft, aber Fraule meinte, dass wir im Auto eher zur Ruhe fänden, anstatt im Lokal herumzulungern. Da wir ohnehin nichts von dem bekommen, was die Menschen essen, war es mir auch lieber, im Auto zu warten. Schliesslich funktioniert meine ausgebildete Nase bestens und da muss ich mir nicht noch die Nase lang machen, gelle?

da gibt's leckere Sachen

Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie dann endlich wieder und jetzt gings dann aber heimwärts oder besser gesagt, zurück nach Monschau, das 2. Auto abholen. Auf dem Weg dorthin sahen wir gerade die Sonne am Horizont verschwinden und Herrle (Beifahrer) zog nochmal die Kamera hervor und knipste während der fahrt auf gut Glück in den Abendhimmel.





War ein toller Tag, hat mir richtig gut gefallen. Zu später Stunde, also so gegen 22 Uhr, waren wir dann endlich wirklich zu Hause.

WWWWWOOOOOWWW.....und jetzt bekamen wir noch den Napf so richtig schön vollgemacht und während wir beide, also Momo und ich, schlemmten wie die Weltmeister, nahmen Fraule und Herrle noch ein heisses Bad. Danach sanken wir alle zufrieden auf unseren Schlafstätten nieder und schlummerten schnell weg.

Keine Ahnung was die anderen so geträumt haben, aber ich bin nochmal schnell zurück an die Stelle, wo ich den betörenden Duft dieser umwerfenden Hundedame genauer unter die Lupe nahm. Jetzt störte mich auch ganz sicher niemand mehr.

Euch allen da draussen eine gute Nacht und bis bald mal wieder, wenn wir die nächste Etappe "erobern"

Wuff
Indy





Kommentare:

  1. Also meinen Respekt Indy da habt Ihr echt einiges geschafft und viele km hinter Euch gebracht super !
    Schöne Bilder und ein herzerfrischender Bericht - Dein Herrchen kann Dir so richtig aus der Seele reden :-))
    liebe Grüsse Angelika + Erik

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    1. Hallo Angelika,

      jaaaaaa.....da haben die Pfoten gebrutzelt, kann ich dir sagen. Gut nur, dass diese Etappe genügend Möglichkeiten des Abkühlens bereitgehalten hat ;-)
      Vielen Dank für deinen netten Kommentar, werde es meinem Herrchen ausrichten.
      Lieben Gruß zurück

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  2. Wunderbar zu lesen und noch schöner zu schauen. Einige Ecken kenne ich vom Wildnisstrail. Mir kam zwischendurch der Gedanke: Hund müsste Mann sein.

    Grüße
    Jürgen

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    1. Hallo Jürgen,

      auch dir einen ganz lieben Dank für dein positives Echo. Aber überlege es dir besser nochmal - ich meine die Sache mit dem "Hund sein". Bei meinem Herrn liegst du da oft an der Leine, naja....ab und zu zumindest....also eigentlich gar nicht so oft. Hast Recht....Hund müsste man(n) sein ;-)
      Wuff
      Indy

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  3. Gerne habe ich diese herrlich einfühlsame und lustige Wanderbeschreibung gelesen. Aber sag mir eins, wie konnte Herrchen dich, seinen Lieblings-Wanderhund ANLEINEN????

    Respekt, eine ausführliche und ansprechende Geschichte :-)

    Ganz liebe Grüße
    Elke

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    1. Liebe Elke,

      vielen Dank, dass du es als "lustig" empfindest, wenn man mich, Dr. Indiana Jones (so mein voller Name), der Freiheit beraubt, indem mein Herr meint, man müsse mich anleinen. Pfffft.....so können nur Menschen denken. ;-)

      Es war trotzdem schön und wenn ich mich nicht ganz verhört habe, dann wird schon wieder geplant. Mal schaun, was daraus wird.

      Aber eines sag ich Euch.....wenn wir wieder in Rheinland-Pfalz angekommen sind, will ich von Leine nix mehr hören oder sehn!

      Wuff
      Indy

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  4. Fantastic trip, beautiful photos:) Greetings

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    1. Hi Zielona,
      thanks for your comment in my hiking-post ;-)
      You are right....it was a fantastic trip and i'm sure that the next ones will be fantastic too.
      Nice to have you here ;-)

      CU

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  5. Hallo Volker, sehr schöner Bericht mit sehr schönen Fotos; hat mir außerordentlich gefallen. Und macht Lust, die ganze 3. Strecke (grins) mal zu gehen (Du weißt ja, wir haben gemogelt); als Eintagesstrecke ist das sicherlich besser zu machen. Aber gib zu, die 3. Etappe ist nicht ohne! Freut mich auch, dass Ihr in Einruhr in meinem dortigen Lieblingscafé eingekehrt seid. Lieben Gruß, Guido.

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    1. Hallo Guido,
      ja, ich kann dir nur empfehlen, die GANZE Strecke zu laufen. Okay.....du hattest es mit dem Regen auch schlecht getroffen und da verstehe ich es nur zu gut, wenn man abkürzt. Ausserdem dürften gerade bei regennassem Boden einige Passagen sehr "schlüpfrig", besonders die felsigen Passagen sind da sicher nicht ganze ohne.
      Die 3. Etappe mit knappen 25 km - da weiss man am Abend, was man gelaufen ist. Aber ein heisses Bad gleich danach lockert die Muskeln und der befürchtete Muskelkater blieb tatsächlich aus.
      Mal schaun.....wenn das Wetter mitspielt, werden wir Ende Mai wohl wieder auf dem Eifelsteig unterwegs sein, diesmal dann gleich für 2-3 Tagesetappen, damit wir dort mal richtig weiterkommen ;-)
      Das Café ist im übrigen wirklich sehr empfehlenswert. Sehr nettes Personal, gutes und preislich faires Essen. Wobei.....das ist ja MEIN Blog und nicht der meines Herrchens. Woher soll ich also wissen, ob das Essen gut war und das Personal nett?? ICH hab ja im Auto gelegen, während meine Herrschaften es sich haben gutgehen lassen...pfffffft. Und von wegen heisses Bad.....mir hat man eine Schüssel Trockenfutter vor die Nase gestellt und das wars dann auch schon. ICH bin ja nicht so eine Memme, wie Herrle und Fraule und muss nach schlappen 25 km ein heisses Bad nehmen, nur damit ich am nächsten Tag wieder laufen kann - aber NETT wär es ja gewesen, man hätte es mir zumindest mal anbieten können. Ach was soll's.....ich klage auch hohem Niveau. Heute waren wir dafür auf dem Traumpfad "Hatzenporter Laysteig" unterwegs - auch sehr schön.

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  6. Hi Indy,

    Du hast es gut. Du hast die 3. Etappe schon hinter Dir.

    Ich muß noch im Oktober ran. ( Hoffentlich regnet es heftig !!! )

    Viele Grüße von

    Hundedame Kira

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