Mittwoch, 2. Oktober 2013

Etappe 9 von Hillesheim nach Gerolstein

Dieses traumhafte Herbstwetter sollte man nicht einfach ungenutzt vorbeiziehen lassen. 

Getreu diesem Motto, hatte ich heute Morgen mein Herrle und Fraule aus dem Bett geschmissen und ihnen zu verstehen gegeben, was ich heute wollte - RAUS !!

Ja und so begab es sich, dass wir heute tatsächlich schon die nächste Eifelsteig-Etappe ansteuerten. Das Prozedere mit den Autos platzieren am Ziel und dann das Zurücksetzen an den Start kennt ihr ja nun schon. Auch heute sollte es nicht anders sein. 

Wir hatten noch nach einer geeigneten Busverbindung Ausschau gehalten - die gab es auch - aber diese lag zeitlich so ungünstig, dass wir doch wieder auf die "2 Auto Strategie" zurückgriffen.

Gegen 10 Uhr waren die Rucksäcke endlich geschnallt und es konnte losgehen.....oder doch nicht???

Herrle wollte gerade die Kirche fotografieren, aber irgendetwas schien mit seiner Kamera nicht in Ordnung zu sein. Sie löste einfach nicht aus.

Das Problem war aber schnell gefunden - die Lösung indes dauerte noch ein Weilchen. Mein Herrle - dieser Schussel vor dem Herrn - hatte tatsächlich vergessen, die Speicherkarte wieder einzusetzen. Wie gut nur, dass er gleich am Start eine Aufnahme machen wollte und sein Missgeschick sogleich auffiel.

Hmmmm.....Hillesheim ist nicht gerade ein riesengroßer Ort, aber sicher würde es eine Möglichkeit geben, hier eine Speicherkarte aufzutreiben.

Schnell ein paar Passanten gefragt, der erste Herr wiegelte bereits ab, da war die Frage noch gar nicht gestellt, aber eine junge Frau war bereit Auskunft zu geben und so war die Startmisere nach weiteren 10 Minuten auch schon wieder ausgebügelt.

Mit neuer SD-Karte konnte es nun endlich losgehen - schnell noch eine Probeaufnahme gemacht - alles fein, sehr schön. Können wir dann endlich??? tribulierte ich in meiner bekannt hektischen Art und Weise und allen war klar - WIR MÜSSEN LOS!!

erste Aufnahme mit neuer SD-Karte ;-)

Kirche zu Hillesheim


Schnitzkunst - hier relativ häufig zu finden
Wir starteten in der Koblenzer Straße und nahmen Kurs auf die Burgstrasse, die uns an der Kirche vorbei Richtung Sportplatz führte.

Unter dem Sportpark erreichten wir einen kleinen Teich, von wo aus wir einem Radwanderweg in ein schönes Tal folgten.


rechts Radweg - links "Barfuß-Erlebnis-Pfad"

malerische Kulisse

wäre der Radweg nicht, könnten die Hunde hier schöööön flitzen
Solange wir auf diesem Weg liefen, mussten Momo und ich natürlich angeleint bleiben. Irgendwann würde der Weg sicher einsamer werden und dann sollte auch der Freilauf wieder möglich sein.

Am Hillesheimer Bach entlang erreichten wir nach etwa 20 Minuten die nächste Ortschaft - Bolsdorf. Dieses kleine Örtchen hatten wir schnell passiert. Am Feuerwehrhaus vorbei und immer noch dem Hillesheimer Bach folgend, erreichten wir bald wieder einen geteerten Radweg, dem wir nun bis Dohm folgten (nein nicht Dom...sondern Dohm).

Ortseingang von Bolsdorf

Kirche von Bolsdorf

und wieder eine Schnitzkunst

hach.....träuuuuuum ;-)

 Auf dem Weg dorthin begleitete uns der Kirchturm von Niederbettingen, den wir auf dieser Reise auch später nochmal erblicken sollten.

Postkartenidyll

Kirchturm von Niederbettingen


Nachdem wir Dohm nun passiert hatten, mussten wir wohl oder übel ein Stück an einer stark befahrenen Straße entlang um über die Kyll zu gelangen. Hier galt es nun, schnell über 2 Straßen zu huschen und in den gegenüberliegenden Hang zu gelangen.

Von hier führte uns ein Waldweg hinauf zur Wolfsbeuel. War echt gespannt, was mich dort oben erwarten sollte – Wölfe?!??

der Schatten verrät es - es war noch recht früh am Tag

bunter Farn

Farn, Farn und nochmal Farn

Aber statt Wölfen zu begegnen, stießen wir lediglich auf eine schöne Schutzhütte, die den Namen „Heimatblick“ trug.

Ein schöner Platz zum Rasten und somit schnürten Herrle und Fraule die Rucksäcke ab und futterten ein paar Butterbrote. Wir hatten natürlich auch eine Kleinigkeit bekommen aber lange konnten wir uns hier oben nicht aufhalten, denn auch anderen gefiel es hier offensichtlich ganz gut – den Wespen!

Damit wir kein Risiko eingingen, brachen wir die Pause ab und zogen weiter, aber nicht ohne vorher einen Blick ins Tal zu werfen – wahrlich ein Heimatblick, die der Hütte zu Recht den Namen verlieh. Leider war die Tafel am Rand des Ausblickpunktes nicht mehr eindeutig zu erkennen, aber ganz sicher war das da unten vor uns nochmal Niederbettingen – die Kirche jedenfalls kam mir verdächtig bekannt vor.

Schutzhütte "Heimatblick"

und das ist nicht "gestrunzt". Wahrlich ein toller Ausblick

auch in diese Richtung kilometerweiter Ausblick

und wie schon erwähnt......nochmal die Kirche von Niederbettingen
Der Eifelsteig bog nun unmittelbar hinter der Hütte nach links ab und führte noch ein paar Meter durch einen schönen Laubwald, ehe wir freies Gelände betraten.

Schade dass es noch keinen „Geruchs-Blog“ gibt, denn was sich hier meiner Nase bot, glich einem Paradies. Hier war erst vor wenigen Tagen eine Wiese frisch gegüllt worden. Hier roch es so „verführerisch“ dass ich mich am liebsten mal eben kurz……“INDYYYYYYYYYYYYYYYY!!!!!!!!!!! WAGE ES JA NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!“ ertönte es hinter mir.

„Natürlich – ich weiß gar nicht was du hast?! Ich würde doch niiiiiiiiiiiiiiiiiiemals nicht auch nur auf den Gedanken kommen…..“

Verdammt – Herrle hatte mich mal wieder auf frischer Tat ertappt. Ich startete nämlich gerade den Versuch, mir ein Stück „Erinnerung“ einzufangen und wollte mich diesbezüglich mal eben genüsslich in der Wiese (in der gegüllten wohlbemerkt) hinlegen und mir den Geruch der Freiheit ins Fell reiben.

Die Wiesen oberhalb Kerpens waren ja schon toll, aber diese hier – einfach nur himmlisch. Aber was nutzte es mir, wenn mein Herrle mir diesen Spaß nicht gönnte?



mein Objekt der Begierde.....die Wiese links durfte ich nicht mehr betreten :-(
Na denn…..also kein „Eau de Güll“, stattdessen ging es nun zwischen Maisfeldern im Zick-Zack-Kurs auf Roth zu. Oh….ein Wegweiser, ach……wir wanderten also auf dem Eifelsteig….tztztztz….da wären wir jetzt nicht drauf gekommen. Wie gut nur, dass jemand daran dachte, uns darauf aufmerksam zu machen ;-))

(Zw)Eifelsteig, wenn schon Wortspiel, dann auch vernünftig !
Nachdem wir nun Roth durchquert hatten, hörten auch endlich mal die zahlreichen Asphaltwege auf. Diese waren hier oben wirklich zahlreich vorhanden, aber nicht wirklich attraktiv zu laufen.

Jetzt aber, stiegen wir auf Waldpfaden hinauf zu den Mühlsteinhöhlen und das war einfach toll. Schmale Pfade, Stufen im Hang führten uns hinauf und schon bald standen wir davor – die Mühlsteinhöhlen waren erreicht. Jetzt durfte jeder mal schnell hinuntersteigen um zu gucken was es da zu sehen gab. Herrle machte ein paar Bilder und dann zogen wir auch schon wieder weiter – immer weiter hinauf durch den Wald am „Rother Kopf“.



die Mühlsteinhöhlen

Taschenlampen hätten wir mitnehmen sollen



so muss ein Steig ausschauen ;-)

so....noch ein wenig kraxeln

ein nicht fertig gewordener Mühlstein
Als der Wald sich lichtete, erreichten wir einen sagenhaften Ausblick. Von hier konnte man fast in alle Richtungen über die Eifel hinwegschauen. Leider war es ein wenig diesig, was die Fernsicht ein wenig trübte aber es schmälerte das Glücksgefühl hier oben in keinster Weise.


Ein Mountainbiker kam gerade vorbei und bot sich an, von uns allen ein gemeinsames Foto zu machen – ein wirklich netter Mountainbiker. Er hat den Eifelsteig vor 3 Jahren schon komplett abgefahren und hatte sich nunmehr in Gerolstein einquartiert, um von dort aus auf Tagesetappen quer durch die Eifel zu starten. Er kannte schon mehrere „Steige“ aber der Eifelsteig hatte es ihm besonders angetan. Zwar kannte ich bisher noch keine anderen Steige, aber ich stimmte ihm vorbehaltlos zu. Eifel ist Heimat und Heimat ist schön!

Bildunterschrift hinzufügen
Unsere Wege trennten sich, der Mountainbiker war rasch verschwunden und wir folgten ihm nun langsam den Hang hinunter. Am Fuße des „Rother Kopfes“ erreichten wir nun den Schäferhof.

Kurz hinter dem Schäferhof verließen wir den Teerweg nach links und folgten dem Weg unterhalb eines Waldstückchens. Im Tal war der Wiesenhof und der Immenhof zu sehen.

Unser Weg führte immer wieder an Feldern vorbei, die teilweise bereits geerntet waren. Nur der Mais stand noch und wartete darauf, dass auch er bald eingeholt würde.






Vor dem Hügel „Rother Hecke“ bogen wir in den Wald hinunter ab. Den angesprochenen Turm ließen wir außen vor, wir hatten bereits soooo viele wunderbare Ausblicke, dass uns 5-10 Höhenmeter eigentlich nicht mehr bieten konnten.

Der Wald wurde lichter, aus dem Weg wurde wieder mehr ein Pfad und langsam aber sicher näherten wir uns unserem heutigen Ziel – Gerolstein.

Zunächst erreichten wir den Stausee unterhalb des Feriendörfchens. Nur zu gerne hätte zumindest Momo hier ein Bad genommen, aber es wurde uns nicht erlaubt. Zumal hier einige Angler saßen, die das Geplantsche sicher übelst zur Kenntnis genommen hätten.



Seltsam………die 9.Etappe war laut Beschreibung mit etwas über 20 km angegeben, aber schon die ersten Wegweiser zeigten was ganz anderes. Demnach wäre die Gesamtlänge der Etappe gerademal knapp 16 km lang, was für unsere Verhältnisse ja ein Klacks darstellte ;-) Und in der Tat, hatten wir Gerolstein ja bereits erreicht. Nur noch ein paar Richtungswechsel und wir hätten unser Ziel erreicht – dachten wir zumindest.

Es kam jedoch ein wenig anders.

Wir durchliefen das Feriendörfchen und bogen kurz dahinter nach links in einen Wiesenweg ab. Wohin uns der Weg führte war klar zu erkennen. Vor uns erhob sich der Auberg mit seinem markanten Felsen und genau dorthin führte der Weg.



Wir umliefen den ganzen Auberg unterhalb der Felsformation und stiegen einen schmalen Pfad hinunter und erreichten wieder unser Ziel – Gerolstein (dachten wir zumindest).

Kurz darauf befanden wir uns an der Hauptstraße, wo ein Schild anzeigte, dass der Ortskern – und damit unser Auto – gerademal 1 km entfernt war. Auch zeigte kein weiteres Wegekennzeichen die Ortschaft Gerolstein an, warum auch? Wir standen ja bereits mittendrin.

Hm….seltsam. Herrle bemühte an dieser Stelle sein GPS und dieses zeigte an, dass die Etappe noch nicht vorbei war. Vielmehr zeigte es an, dass wir die Hauptstraße überqueren mussten, um zu den Dolomiten Gerolsteins zu gelangen.

Na schön…..folgten wir also dem GPS. Nun ging es zunächst steil hinauf und schon kurz darauf befanden wir uns unmittelbar unter den Felswänden.

Wooooooow…..waren die mächtig. Schon bemerkenswert, was die Natur so alles schaffen konnte in den letzten Jährchen.





Der Pfad führte uns komplett an den Felsen unterhalb vorbei – Gerolstein und sein geschäftiges Treiben zu unserer Rechten unterhalb.

Mensch, irgendwann musste doch der Endpunkt erreicht sein, aber die letzten „Meter“ zogen sich gewaltig.

„Wie jetzt? Wieso ging es hier jetzt links?? Unser Auto steht doch da unten REHECHTS!! Herrle…..du musst REEEEEHECHTS!!!!“

Momo hat definitiv schon genug ;-)

Nööö…..Herrle lief links, steil den Hang hinauf und oben angekommen gleich nochmal links.

Keine Ahnung, was das sollte, mir jedenfalls war klar, dass mein Herrle an Orientierungslosigkeit litt aber er ließ sich partout nicht helfen. Sturer Steinbock eben ;-)

Okay…..seine Orientierungslosigkeit bescherte uns aber dafür an der Munterley einen grandiosen Ausblick über die Stadt Gerolstein, also so ganz umsonst war dieser Umweg nicht.

hinauf zur Munterley

Aussichtspunkt Munterley

hoch über Gerolstein
Obwohl, es war kein Umweg. Dazu gibt es am Ende des Berichtes eine etwas ausführlichere Erklärung. Er lief brav den Beschilderungen des Eifelsteiges hinterher.

Von der Munterley führte der Weg nun quasi über die Gerolsteiner Hochebene in einen wunderschönen Buchenwald hinein.





Noch einen Aussichtspunkt, der uns nochmal wundervolle Ausblicke Richtung Bewingen, Rockeskyll freigab. Mensch….die 9. Etappe packte zum Schluß aber nochmal die Keule raus. Ein Highlight folgte dem anderen.



Spätestens hier waren alle Asphaltwege vergessen. Der Wald war einfach himmlisch und dazu diese Aussichten.

Und als ob es derer noch nicht genug gegeben hatte, wartete schon die nächste Sehenswürdigkeit auf uns – die Buchenlochhöhle.

Eine steile Treppe führte hinauf und Herrle machte dort oben auch einige Bilder, während wir alle brav unten warteten. Bevor wir dann weitergingen, hatte sich auch Fraule die Höhle mal näher angeschaut.






Unmittelbar an riesigen Felsformationen führte der Weg nun vorbei, die ein wenig an die bizarren Felswände des Dahner Felsenlandes erinnerten, lediglich deren Farbe war eine andere. Einfach nur toll…..und wenn dann an einem Tag wie gestern auch noch die Sonne durch das Laubdach drang und den Waldboden erleuchtete, dann war es einfach perfekt.




Nächster Halt – Papenkaule. Es schaute so aus, als handelte es sich hierbei um eine ehemalige Grube, jedenfalls sah diese nicht wirklich „natürlich geschaffen“ aus. Trotzdem war es auch hier einfach nur schön. Auf der gegenüberliegenden Seite spielte ein Vater mit seinem Kind und ein Auto stand dort. Offensichtlich konnte man von da hinten auch gut per Auto bis hierher gelangen.




Nachdem wir die Papenkaule verlassen hatten, erreichten wir kurz darauf eine weitere Schutzhütte. Diese nahmen wir nochmals zum Anlass, um eine kurze Rast einzulegen. Vor allem aber lechzten wir Hunde nach dem kühlenden Nass.


Japp…..wir brauchen inzwischen definitiv öfter etwas zu trinken. Bringt wohl das Alter so mit sich.

Der Weg führte uns nun wieder abwärts und wir konnten erneut die Häuser von Gerolstein sehen, aber alles irgendwie in Miniaturausgabe, denn wir thronten hoch über den Dächern und konnten die Menschen dort unten wie Ameisen wuseln sehen.

Unser letzter Reisepunkt an diesem Tage markierte die Hustley. Hier endlich bog der Weg nun endgültig nach rechts ab und steuerte nunmehr auf direktem Weg Gerolstein an.

Ein im Zick-Zack-Kurs angelegter Pfad führte uns hinab an die ersten Häuser. Hier überquerten wir dann die Bahngleise, wo meinem Herrle noch ein paar schöne Aufnahmen von Fraule und Momo gelangen.





Dann endlich war es geschafft und nachdem wir die „Dolomiten“ noch mitgenommen hatten, stimmte auch die Gesamtlänge des Streckenverlaufes wieder.

Die letzten Meter liefen wir an der Bundesstraße entlang, was aber aufgrund eines breiten Randstreifens wirklich kein Problem bereitete. Hier entdeckte ich dann noch ein gaaaanz ein wildes Tier:

gemeingefährlich......der unglaubliche Hulk
Fazit: die 9. Etappe begann eher verhalten. Immer wieder Teerwege, was ein Wanderer ja nicht gerade gerne sieht. Erst nach etwa der Hälfte der Etappe verschwanden die Teerwege und wurden durch Wald- und Wiesenwege ersetzt. Auf der zweiten Hälfte holte sich diese Etappe Punkt um Punkt zurück und setzte schlussletztlich mit den Dolomiten über Gerolstein einen wahrlich echten Höhepunkt.

Gerolsteiner Dolomiten
Nun noch etwas zu den irreführenden Angaben bezüglich der Wegelänge der 9. Etappe zwischen dem Kartenmaterial und den aufgestellten Wegweisern:

Wer den GPS-Track lädt oder sich auf der Infoseite des Eifelsteiges informiert, wird lesen, dass die 9. Etappe 20,3 km lang ist.

Aber schon die erste Entfernungsanzeige bei Hillesheim besagt, dass Gerolstein bereits nach 16 km erreicht sei. Lasst euch davon nicht irritieren. Wer die 9. Etappe als GPS geladen hat, wird seine 20 km laufen – egal was die Schilder sagen!

Die auf den Wegweisern angezeigte Wegstrecke von 16 km beruht wahrscheinlich darauf, dass die Etappe kurz vor dem Dolomiten-Abschnitt auf den Ortskern verweist. Auch zeigen die Wegweiser ab hier keinen weiteren Hinweis auf Gerolstein, was ja auch logisch ist – man steht ja bereits im Ort ;-)

Erst nachdem man die Dolomiten erklommen hat, taucht nach dem Aussichtspunkt Munterley wieder ein Hinweis auf Gerolstein auf.

Die ganze Beschilderung der 9. Etappe ist also so ausgelegt, dass mit dem Abstieg vom Auberg das Ziel erreicht ist.

Wir empfehlen jedem Wanderer, dass er sich am Ende der 9. Etappe noch die Dolomiten „reinzieht“. Erstens sind diese ein echtes Highlight und zweitens wird die darauffolgende 10. Etappe um einiges kürzer. Statt über 30 km schlägt diese dann nur noch mit etwa 25 km zu Buche – was für eine Tageswanderung absolut lang genug ist.

So, das war unser Tagesausflug auf dem Eifelsteig. Ich hoffe, dass euch mein Bericht und die dazu passenden Bilder genauso gut gefallen haben, wie es uns gefiel und in dem ein oder anderem Wanderer nunmehr die Neugier erwacht ist, den Eifelsteig mal selbst „natur“ zu erleben.

Bis bald wieder, wenn ich von der nächsten Etappe berichte

Wuff

Euer Indy

Kommentare:

  1. Hi da haste aber zugelangt mit den Fotos, neue Speicherkarte, tolles Wetter, tolle Strecke und schon gibt es einen tollen Bildband wie hier.

    Ihr habt es gut, soooo viiiel Eifel
    30km, für mich ein no go ihr Rennmäuse :-)
    LG Elke

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    1. Hi Elke,
      ja da hatte Herrle echt Glück, dass wir in einem Ort waren, wo es Speicherkarten gab. Eine Etappe eher und wir hätten "Handy-Fotos" machen müssen. Da hat er echt Schwein gehabt, sonst hätt ich ihm das mal in die Waden tätowiert für's nächste mal (was gaaaanz bestimmt kommen wird).
      LG
      Indy

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  2. So habt ihr das auch richtig gemacht; wir hatten genug und sind nach Gerolstein runter gegangen (und wieder zu unserem Quartier nach Hillesheim gefahren); war auch ein heißer Tag gewesen. Am nächsten Morgen sind wir dann das Stück hochgelaufen auf die Gerolsteiner Dolomiten und anschließend weiter bis nach Neroth, wo wir dann die Wanderung abgebrochen haben in der Mausefalle.

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    1. Hallo Guido,
      vielen lieben Dank für Deinen Eintrag bei mir. Es war in der Tat eine gute Entscheidung, die Dolomiten am Vortag noch mitzunehmen, denn die "Dauner" Etappe hielt doch einige ordentliche Anstiege bereit (Nerother Kopf). Übrigens trafen wir gestern ebenfalls auf Wanderer, die Neroth als Abbruchstelle genutzt hatten. Eine der Frauen verspürte kurz zuvor starke Schmerzen im Bein und konnte den Rest der Etappe nicht mehr laufen.
      Aber es hat sich gelohnt.....eine wundervolle Woche geht zu Ende aber wir kommen zurück.
      LG
      Indy

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  3. Schööööne Bilder und gut geschrieben.

    LG: Mungo

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    1. Hey Mungo,
      danke Dir für Deinen Beitrag. Bei DEM Wetter ein paar schöne Bilder hinzubekommen, sollte selbst meinem Herrn möglich sein ;-) Na und was das Schreiben angeht.....da war ich ja nicht ganz unbeteiligt. Aber jetzt muss ich schon wieder los.....da wartet noch Arbeit auf mein Herrle - Bericht zur 10. Etapppe verfassen ;-)
      LG
      Indy

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  4. Herrliche Aufnahmen - tolle Landschaften - da habt Ihr es wirklich schön gehabt trotz der langen Strecke.
    Liebe Grüße aus dem Süden
    Angelika + Erik

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    1. Hey Erik altes Haus,

      schön von Dir zu lesen ;-). Ja....die Landschaft hier oben ist schon nicht schlecht. Kann mich nicht beklagen, hier "gelandet" zu sein. Aber soll ich dir mal ein Geheimnis verraten??? Ich bin genauso ein Eifeler Jung wie mein Herrle auch - ich glaub das verbindet.
      Und von wegen lange Strecken......also ich stehe bereit, könnte jetzt hier aus dem Stand schon wieder auf die Piste --- aber dann drehe ich mich um und sehe meine "Leute" - ein Bild des Jammers ;-)
      Also steht jetzt erstmal eine Wanderpause an, aber die dauert bestimmt nicht allzu lange.
      Ist Dein Frauchen eigentlich auch immer sooo schnell platt?? Ist das normal bei den Menschen oder muss ich mir Gedanken machen??
      LG
      Indy

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  5. Hey Indy,
    ich kann Dich beruhigen - mein Fraule .... ach ich dürfte gar nicht drüber reden - aber die ist auch immer ganz schön platt - ich glaub das ist normal bei Menschen in dem Alter - aber sie muss mich bzw uns ja auch immer noch heimkutschieren, d.h. während ich im Auto schon mal schnarche muss sie ja fahren und sich konzentrieren,daß wir gesund daheim ankommen - also muss ich sie schon bischen in Schutz nehmen :-))
    Aber wir haben schon Glück gehabt mit unseren Menschen, daß uns so viel gezeigt wird ... da können wir ewig davon berichten. Manchmal träum ich auch schon ganz heftig davon und Frauchen meint ich würde den Trail gerade nochmal im Traum ablaufen :-))
    Euch noch viel Spaß weiterhin
    Dein Schwarzwälder Freund Erik

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    1. Ach Erik,

      wo dur gerade vom Träumen sprichst......die letzte Nacht hab auch ich den Eifelsteig nochmal "verarbeitet". Herrle meint, ich hätte viel geknurrt und geschnauft.....hmmmm, kann mich nicht mehr daran erinnern.
      Aber ich stimme dir zu, dass wir mit unseren Menschen viel Glück gehabt haben. Da gibt es viele Hunde, die viiiiiiiel ärmer dran sind. Da wandere ich lieber noch 'ne lange Tour.
      Schöne Grüße in den Schwarzwald aus der nebligen Eifel
      Indy

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  6. Herrliche Fotos, da werden Erinnerungen wach an letztes Jahr. 3 Etappen in 3 Tagen. Dieses Jahr Ende September die nächsten 3 von Bruch nach Daun,wg Zugverbindungen,rückwärts unterwegs.Auch wieder superschön und Riesenglück mit dem Wetter.

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    1. Hallo Anonym ;-)

      ja manchmal muss man Glück haben. Du hast quasi jetzt das gelaufen, was mir noch bevorsteht......ich hoffe, dass dir der Eifelsteig auch bis zum Ende gefällt. Ich fand die ersten 2 Etappen ein wenig dröge, trotz Venn und Moorlandschaft. Es war zweifelsohne schön, aber der richtige Kick hatte gefehlt. Aber wen wundert's.....schliesslich entspringt der Eifelsteig in Kornelimünster und fängt da erst einmal gemächlich an. Der Höhepunkt ist sicherlich der Bereich um Manderscheid, aber das werden wir erst im Nachhinein festmachen können.
      Dir noch viel Spaß auf dem weiteren Eifelsteig.

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  7. Hallo Herrle von Indy, mir wurde jetzt öfter gesagt, dass die Passage um die Felsen mit Hund nicht so gut zu laufen ist, vor allem bei feuchtem Wetter. Was sagst du dazu? Ich habe mich noch nicht getraut dieses Stück zu gehen und wenn ich deinen Bericht lese, bekomme ich richtig Lust dazu.
    Lg Susanne

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    1. Hallo Susanne,
      zunächst mal vielen Dank für Deinen "Pfotenabdruck" hier unter meinem Blog. Ich bin die Etappe gerade nochmal in Gedanken abgelaufen, aber ganz ehrlich? Da hab ich jetzt nichts in Erinnerung, was für mich als Hund in irgeneiner Form bedenklich gewesen wäre (und wir sind ja auch im feuchten Herbst unterwegs gewesen).
      Die Dolomiten über Gerolstein, ja da sind die Pfade schmal, zumindest solange man unterhalb der Felsgiganten langläuft. Aber spätestens wenn man oben ist, sind die Wege wieder breit und wirklich gut begehbar (so zumindest war es, als wir die Runde vor 4 Jahren drehten).
      Beachte aber unseren Hinweis bezgl. der Etappenlänge. Das Ziel wird einem schon Eingangs Gerolstein genannt, während es dann tatsächlich noch durch die ganzen Dolomiten geht. Solltest Du nämlich auch die Anschlußetappe nach Daun wandern wollen, empfehlen wir Dir, die Dolomiten auf alle Fälle noch zur 9. Etappe hinzuzupacken. Sonst wird die folgende Etappe mit über 30 km zu Buche schlagen.
      Wir wünschen Dir viel Spaß auf dieser Etappe und schreib uns doch mal, wie sie Dir gefallen hat.
      Liebe Grüße von Indy dem Wanderhund

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